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Aktuelles

 

 

19Jul

Albert Schweitzer Stiftung stellt Strafanzeige gegen Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking

Die Tierschutz-Stiftung Albert Schweitzer hat Strafanzeige gegen die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking (CDU) gestellt (Rheinische Post vom 15.Juni)

19Jul

PRESSEMITTEILUNG: Düker/Klocke: Ministerin Schulze Föcking muss sich erklären

Zur aktuellen Berichterstattung über die Haltungsbedingungen im Schweinemastbetrieb der Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking (CDU) erklären Monika Düker und Arndt Klocke, Vorsitzende der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

Monika Düker: „Die Bilder aus dem Stall der Landwirtschafts- und Tierschutzministerin Christina Schulze Föcking sind schwer erträglich. Das offensichtliche Leid der kranken Tiere, die hygienischen Zustände, das fehlende Wasser – wie kann ein verantwortungsvoller bäuerlicher Betrieb so etwas zulassen? Die Ministerin darf jetzt nicht einfach abtauchen, sondern muss zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen Stellung nehmen. Deshalb fordern wir unverzüglich eine Sondersitzung des Landwirtschaftsausschusses.

Arndt Klocke: „Erschreckende Zustände wie jene im Stall der Ministerin sind leider kein Einzelfall. Auch aus etlichen Betrieben von Verbandsfunktionären waren solche dramatischen Bilder bereits zu sehen. Landwirtinnen und Landwirte haben einen Beruf mit besonderer Verantwortung. Dass gerade eine prominente und politisch verantwortliche Vertreterin der Branche so rücksichtslos arbeitet, beschädigt all jene Bauern, die sich selbstverständlich um das Wohl ihrer Tiere kümmern. Als Landwirtschaftsministerin kann Frau Schulze Föcking nicht mehr glaubwürdig auftreten, als Tierschutzministerin ist sie völlig fehl am Platz.“

17Jul

Tierschutzwidrige Zustände im Betrieb Schulze-Föcking? Rolle des Kreises Steinfurt

Anfrage von Bündnis ’90/Die GRÜNEN im Kreistag des Kreises Steinfurt:

Sehr geehrter Herr Landrat,

am 12.07.2017 sendete das Magazin Stern TV einen Bericht mit heimlich gefilmten Bildern aus dem Schweinestall des Betriebs Schulze-Föcking im Kreis Steinfurt, dessen Inhaber die Familie der NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze-Föcking ist. Die Bilder zeigen ein inakzeptables Maß an Tierleid, das sich u.a. in Biss- und Schürfwunden an den Tieren, einer nicht vorhandene Wasserversorgung und einer zu hohe Ammoniakkonzentration in der Stallluft äußerte.

In den Medienberichten zu diesen Bildern wird immer wieder auch Kreisveterinär Dr. Brundiers zitiert. Demnach habe der Kreis in einer Routinekontrolle auf dem Betrieb Schulze-Föcking keine Mängel festgestellt. Vor diesem Hintergrund ergeben sich folgende Fragen:

– Wie kommt Herr Dr. Brundiers vor dem Hintergrund der dokumentierten Missstände im Betrieb Schulze-Föcking, die den Bildern von Stern TV zu entnehmen sind, zu der Einschätzung, dass keine Mängel in Bezug auf Tierschutz- und Hygieneanforderungen vorlagen?

– Wie kam es zu der Routinekontrolle, die laut Westfälischen Nachrichten „vor wenigen Tagen“ stattfand? Stand die Kontrolle im Zusammenhang mit einer möglicherweise bereits angekündigten Berichterstattung von Stern TV? War der Zeitpunkt der Kontrolle zufällig oder gab es einen konkreten Anlass?

– Wie lange im Voraus war die besagte Kontrolle angekündigt? Hat der Betrieb Schulze-Föcking um die Kontrolle gebeten?

Wie danken Ihnen für eine zeitnahe Beantwortung der Fragen, um die offenen Fragen um die dokumentierten Missstände auf dem Betrieb Schulze-Föcking zügig aufzuklären. Auch vor dem Hintergrund möglicher Auswirkungen auf das Amt von Christina Schulze-Föcking als Landwirtschaftsministerin gilt es hier größtmögliche Transparenz herzustellen.

Mit besten Grüßen

26Jun

3. Treffen am 14.10.2017 der LAG Mensch und Tier

Die LAG Mensch und Tier trifft sich zu ihrer 2. vierteljährlichen Sitzung in dem wichtigen Wahljahr 2017 zu der Bundestagswahl,

diesmal am Samtag, den 14. Oktober. 2017.

der Ort ist noch nicht klar!!!

Die letzten beiden Quartals-Termine für das spannende Wahljahr 2017 werden wir in diesem Treffen festlegen; angedacht ist in dieser zweiten Jahreshälfte evtl. ein Treffen in dem Artenschutzzentrum in Metelen

Das 1. Treffen und zweite Treffen hatten wir:

  • den Samstag, den 04.03.2017  in der LGS
  • den Samstag, den 24.06.2017 ebenso in der LGS

Anfahrt: Ideal mit dem Zug! Aus dem Bahnhof, gerade aus auf die Friedrich-Ebert-Str. bis zur Oststrasse, dann rechts noch fussläufig 200Meter auf der linken Strassenseite ist die LGS (die Landesgeschäftstelle NRW in Düsseldorf findet sich auf der Oststrasse 41-43). Siehe auch die Anfahrskizze.

Die 3. und 4. Treffen werden im Oktober und Dezember stattfinden

  • den Samstag, den 14. Oktober 2017 ; wann und wo ist noch nicht klar
  • den Samstag, den 02. December 2017; wann und wo ist noch nicht klar

Uhrzeit und Ort werden frühzeitig bekannt gemacht!

Herzlich eingeladen sind neben unseren grünen Mitgliedern auch Interressierte, die sich mit Fragen des Tierschutzes befassen. Wir freuen uns daher auf ein zahreiches Erscheinen von Euch 🙂

25Jun

…dem von Friederich Ostendorf MDB ist …


…nichts, absolut garnichts hinzuzufügen!

12Mrz

Postion und Handlungsleitfaden der LAG Mensch &Tier zu Pferden im Karneval

Postion und Handlungsleitfaden der LAG Mensch und Tier zu Pferden im Karneval

Von Anfang an hat der Schutz der Tiere bei den Grünen eine große Bedeutung. Dazu gehört das kritische Hinterfragen des Umgangs mit ihnen und die Abschaffung von Missständen.

Aufgrund unseres ethischen Verständnisses, betrachten wir auch den Einsatz von Pferden in Karnevalsumzügen grundsätzlich kritisch. Deutlich wird das durch die von uns Grünen erreichte Ergänzung des Grundgesetzes, Tierschutz als Staatsziel (Art. 20a GG).

Zum Schutz von Menschen und Pferden in Karnevalsumzügen, haben wir nach gründlicher Analyse des Sachstandes zu Karneval 2017 und nach Anhörung von Sachverständigen einen Maßnahmenkatalog entwickelt. Neben der konsequenten Umsetzung der bestehenden Gesetze fordern wir folgende weitreichende Kontrollen mit nachhaltigen Sanktionen bei Zuwiderhandlungen.

  • Maßnahmenkatalog für Karnevalsveranstaltung mit Pferden

An erster Stelle steht die Prüfung der Eignung der teilnehmenden Pferde (geritten, gefahren, geführt), der Reiter und Gespannfahrer.

  • Wer kontrolliert?

Das Landestierschutzverband NRW fordert, dass nur Tierärzte die Pferde überprüfen, die Erfahrung mit Pferden haben. Sollte eine es zu personellen Engpässen kommen, kann in Absprache mit den Ämtern beim Pferdesportverband Rheinland bzw. Pferdesportverband Westfalen eine Liste der Fachtierärzte für Pferde angefordert werden, die über einen großen Erfahrungsschatz verfügen.

Es empfiehlt sich außerdem über die Pferdesportverbände, Turnierrichter hinzu zu ziehen. Diese Richter sind in der Lage, Fehler bei der Ausrüstung zu erkennen, die zu gefährlichen Situationen führen und/oder Pferden Schmerzen zufügen.

  • Was wird kontrolliert

-Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften für Tiertransporte

-Verfassungsprüfung der Pferde (z. B. Gelassenheit, Gesundheit)

-Ausrüstungskontrolle inkl. Kutschen vor und während des Zuges

-Qualifikation der Reiter/Fahrer

-Alkoholkontrollen bei mindestens 10 % der Reiter und Fahrer zuzüglich anlassbezogene Kontrollen auf Alkohol und Drogen

-Blutkontrollen bei den Pferden auf negatives Doping (Sedativa) bei mindestens 10 % der Pferde zuzüglich anlassbezogene Kontrollen

-Kontrolle der nötigen Formalia (Kutschenführerschein, GHP, Reiterpass etc.)

Darüber hinaus

-ist ein Ansprechpartner auf Seiten des Veranstalters (Vereine) einzusetzen, der die Verantwortung für die Einhaltung der formalen Regularien übernimmt, bei unvollständigen Papieren erfolgt der Auschluss der Gruppe.

-möchten wir den Kommunen Mittel an die Hand gegeben wissen, zur Kostenreduktion des Sicherheitsmehraufwandes bei dieser Art der Großveranstaltungen, wie sachkundige Kontrollen der Pferde und deren Ausrüstung durch z.B. Turnierrichter der FN. Diese sollten ggf. an die Veranstalter weitergereicht werden können.

-wünschen wir uns im Rahmen der rechtzeitigen Kommunikation bei Großveranstaltungen, wie dem rheinischen Karneval, einen wiederkehrenden, runden Tisch zwischen den involvierten Ämtern, Veranstaltern, Pferdehaltern, Tierschützern und den Räten,  an dem selbstkritisch die oben genannte Abwägung von Nutzen und Belastung und Risiken diskutiert und die Verteilung der Haftung und der Kosten selbstverantwortlich geregelt wird.

-will die LAG mit diesen Forderungen mit allen Beteiligten in Gespräch bleiben.

  • Qualifikation Pferde

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) und weitere Vereinigungen bieten eine Vielzahl von Prüfungen für Pferde. Die Gelassenheitsprüfung (GHP) ist dafür ein Beispiel. In dieser Prüfung wird die Gelassenheit von Pferden in unerwarteten Situationen getestet. Zum Nachweis erhalten die Teilnehmer eine Urkunde mit Benotung.

  • Qualifikation Reiter

 Der Nachweis von 35 Reitstunden ist sinnvoll und sollte beibehalten werden. Die Reiter sollten zusätzlich mindestens die Prüfung zum Reiterpass bestanden haben. Beim Reiterpass wird u.a. das korrekte Reiten im Straßenverkehr überprüft.

  • Qualifikation Fahrer

Kutschenführerschein oder Fahrabzeichen.

  • Ausrüstungskontrolle

Unsichere Kutschen, falsch verschnallte Geschirre und Trensen (Kopfstücke) und unpassende Sättel erhöhen das Unfallrisiko.


  • Zusammenfassung:

Pferdequalifikation: GHP FN

Reiterqualifikation: Mindestens Reiterpass FN + 35 Reitstunden in den vergangenen 12 Monaten

Fahrerqualifikation: Kutschenführerschein FN

Überprüfung: z.B. durch Turniertierärzte des Pferdesportverbände

 

06Mrz

Demo am Mi., 08.03. für das Verbandsklagerecht in Düsseldorf

Es geht um Flagge zeigen gegen CDU und für die von Grün durchgesetzten Errungenschaften für mehr Tierschutz.
Die CDU bringt einen Gesetzentwurf ein, der die Rücknahme des Verbandsklagerecht bedeutet. Dieser wird Mittwoch im Ausschuss im Landtag diskutiert.
Parallel rufen die Tierschutz Verbände zur Demo auf.
Mittwoch der 8.03.17 ab 14:30 vor dem Landtag. Schilder werden gestellt.
Details findet ihr unter folgendem Link von Animal Rights Watch

Ich hoffe, es schaffen möglichst viele da zu sein und bitte verbreitet den Termin!

Grüne Grüsse Eure LAG Mensch & Tier
04Jan

Demo in Berlin: Wir haben Agrarindustrie satt!

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Wir haben Gift und Antibiotika im Essen satt! Wir haben die Massentierhaltung satt! Wir haben eine Agrarpolitik satt, die unsere Gesundheit und die Umwelt zerstört!

Darum gehen wir am 21. Januar auf die Straße. Schließ Dich uns an; Bäuerinnen und Bauern, LebensmittelhandwerkerInnen und kritische KonsumentInnen – zum siebten Mal demonstrieren wir gemeinsam für gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und fairen Handel. Im Jahr der Bundestagswahl wollen wir die Agrar- und Ernährungswende zum zentralen politischen Thema machen. Bist du dabei?

Wesentliche Infos finden sich auf der Seite der Bundesgrüne gruene.de  und auf der Organisatorenseite www.wir-haben-es satt.de

17Sep

Fachvorträge bzgl. Pferdeschänder in der LGS in Düsseldorf

Zusammen mit dem Verein Aktionsbündnis Pro Pferd e.V. hatten wir von der LAG Mensch & Tier am 3. September im Rahmen unseres LAG-Treffens Fachvorträge zum Thema Tierquälerei organisiert. Eine Zusammenfassung findet sich direkt auf der Seite von Pro Pferd e.V.

22Aug

3. Treffen am Sa., den 03.09.2016 der LAG „Mensch und Tier“

Liebe Grün*innen – Ihr werdet gebraucht!

Die LAG Mensch und Tier trifft sich wieder zu ihrer dritten vierteljährlichen Sitzung,

am Samstag, den 03. Sep. 2016 in der Landesgeschäftstelle NRW in Düsseldorf auf

der Oststrasse 41-43;

Anfahrt, siehe Anfahrskizze: Ideal mit dem Zug! Aus dem Bahnhof, gerade aus auf die Friedrich-Ebert-Str. bis zur Oststrasse, dann rechts noch fussläufig 200Meter auf der linken Strassenseite

Wie gehabt geht es los um 14:00 Uhr; das vorraussichtliches Ende sei gegen 18 Uhr.

Jedoch wird diese LAG-Sitzung wird etwas anders ablaufen, und wir können euch jetzt schon sagen:
Es wird spannend, es wird lehrreich, es wird überraschend und Ihr werdet sicher mit neuen Impulsen aus diesem Tag gehen.

Zusammen mit dem Aktionsbündnis Pro Pferd e.V., einem Verein, der Anwärter auf den PM-Award 2016 bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung für herausragendes ehrenamtliches Engagement für Mensch und Pferd ist, veranstalten wir am 3. September in der LGS im Rahmen unserer Sitzung einen Vortrag, zu dem Prof. (PA) Dr. Alexandra Schedel-Stupperich, international anerkannte Expertin über die Forschung von Tierquälerei gegen Pferde referieren wird.

Im Anschluss hält Carola ein Kurzreferat über die Chancen und Risiken der Informationsverbreitung von Tierquälerei in den sozialen Netzwerken. Wir haben an diesem Tag aber nicht nur zwei Experten in Düsseldorf, die praktische Tierschutzarbeit in Zusammenarbeit mit Polizei und Presse betreiben, sondern auch Besuch aus dem Ausland.
Zwei Vertreter der international tätigen Vereinigung „Giftköder-Radar“, die sich für Hundehalter und gegen Giftköder engagieren, reisen extra aus Tirol an.
Außerdem freuen wir uns auf den einzigen zertifizierten Großtierretter in Deutschland, Lutz Hauch, Feuerwehrmann a.D. und Rettungssanitäter a.D. Natürlich begrüßen wir an diesem Tag auch die bereits angemeldeten Tierfreunde, die mit uns und den Fachleuten sprechen möchten und die aus verschiedenen Bundesländern anreisen.

Bitte erscheint zahlreich und zeigt, dass die LAG MuT eine starke Gemeinschaft ist, die etwas bewegen kann und will. Tierschutz ist schließlich ein urgrünes Thema.

Am diesem Samstag, den 3.9. ist außerdem Neumitgliedertag in der LGS – folgend nochmals die Anfahrskizze. Mona wird in der LGS erwartet und der Neumitgliedertag ist sogar ausgebucht. Wir haben somit die Möglichkeit, dass Neumitglieder kommen können und an unserer Diskussion „Brauchen wir schärfere Tierschutzgesetze“? im Anschluss an die Vorträge teilzunehmen.

Wir -Carola, Britta, Renate und ich- freuen uns
und hoffen auch auf rege Teilnahme von Euch!

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