Der Besuch der LAG Tierschutzpolitik in Essen wurde nicht nur von der Landestierschutzbeauftragen, sondern auch von Mitarbeiter*innen der Landtagsfraktion und vielen Interessierten begleitet. Insbesondere der Besuch von Mitgliedern aus den angrenzenden Kreisverbänden freute die Aktiven.
Für den Tierschutzverein Groß-Essen e.V. führte Frau Weckmann-Esser durch die Räumlichkeiten und das Gelände und nahm an der anschließenden LAG-Sitzung als Gast teil.
Nach dem Bericht aus dem Landtag in Bezug auf das Thema Tierschutz, folgte als Tel der anschließenden ordentlichen LAG Sitzung ein fachlicher Austausch zum Besuch. Das Tierheim Essen beschäftigt ca. 51 MA (41 VZÄ) und acht Auszubildende. Ein besonderer Vorteil in Essen sei laut Frau Weckmann-Esser die Spitzabrechnung. Dies sei ein enormer Aufwand, aber ermögliche die faire und kostendeckende Betreuung der Tiere.
Daneben gab es u.a. einen Austausch zur Vermittlung der Tiere im Tierheim orientiert an der Einkommenssituation, zur Hundesteuer und Listenhunden, aber auch zu den Kosten für die Tierhaltung oder zu Sachkundebescheinigungen vor der Vermittlung. Zu besonderen Vorfällen wurde ausgeführt, dass in einem „Eskalationsbeispiel“ 71 Katzen auf einmal sichergestellt werden mussten.
Auf die Frage was Sie sich von Politik gewünscht werden blieb vor allem ein Satz in Erinnerung: „Tierschutz sollte als das begriffen werden, was er eigentlich ist: ‚Tierschutz ist Reparaturmechanismus für gesellschaftlichen Versagen‘.“





















