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04Mrz

Elefantenmassaker in Kamerun

Geruch von Verwesung hängt über dem Kameruner Bouba Ndjida Nationalpark. Kilometerweit kündigen sich die Kadaver an – die Überreste von toten Elefanten. Die alljährliche Trockenzeit macht den Dickhäutern zu schaffen. Doch nicht der Wassermangel ist das eigentliche Problem. Vielmehr macht die magere Vegetation die Elefanten zu Zielscheiben für skrupellose Wildererbanden.

Bis zu 300 Elefanten sind in Kamerun in den letzten sechs Wochen Opfer der Wilderer geworden. „Wie viele es genau sind, das weiß derzeit keiner – die Situation ist äußerst unübersichtlich“, so Ofir Drori, Pro Wildlife‘s Partner vor Ort im Kampf gegen illegalen Wildtierhandel. Doch es ist nicht leicht, die Wilderer in dem riesigen Park ausfindig zu machen. Auch wenn Kameruns Regierung das Wildhüterpersonal aufgestockt hat: Sie allein werden die Elefanten nicht retten können. „Wir müssen die Hintermänner finden, die den illegalen Handel vom benachbarten Tschad aus organisieren. Erst dann hat das grausame Massaker ein Ende.“  Ofir Drori, der mit seinem Projekt LAGA von Kamerun aus seit Jahren Erfolge im Kampf gegen illegale Wilderei und Wildtierhandel verzeichnet, hat Anfang des Jahres ein Hauptaugenmerk seiner Aktivitäten in den Tschad verlegt. In Zusammenarbeit mit INTERPOL will er der skrupellosen Elfenbeinmafia das Handwerk legen. 

Ofir Droris Gegner sind gefährliche, kriminell organisierte Schmugglerbanden. Doch in den letzten Jahren hat er immer wieder gezeigt, dass er den Kampf David gegen Goliath gewinnen kann. Wöchentlich entlarvt er illegale Tierhändler. Im Kampf gegen Korruption und laxe Gesetzgebung ist es seinem Einsatz zu verdanken, dass 89% der Verhafteten auch im Gefängnis landen. Im letzten Jahr wurde seine Arbeit mit dem renommierten „Future for Nature Award“ ausgezeichnet. Gemeinsam mit den Elefanten kämpft Ofir Drori für ein Ende des Massakers! Helfen Sie ihm dabei!

Wie Sie helfen können, erfahren Sie unter http://www.prowildlife.de

04Mrz

Unterstützt den Delfinschutz: Demo vor dem Duisburger Zoo am 30.3.2012

Für Freitag, den 30. März 2012, hat das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) vor dem Haupteingang des Duisburger Zoos (Mühlheimer Str. 273) ab 13:00 Uhr eine Demonstration gegen die Gefangenhaltung der Delfine im Duisburger Zoo angemeldet.

Auf Einladung des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) wird der bekannte Delfinschützer Richard O’Barry aus den USA an der Veranstaltung teilnehmen. Insbesondere nach der Oscar-Verleihung für seinen Kinofilm „Die Bucht“ und nach der Bambi-Verleihung (Kategorie „Unsere Erde“) im November 2011 gehört Ric O’Barry zu den bekanntesten Persönlichkeit der Welt, die sich für den Tierschutz aktiv einsetzen. Der Kinofilm „Die Bucht“  ist auf unserer neuen Homepage in voller Länge in deutscher Übersetzung verlinkt (http://www.wdsf.eu/index.php/wissen-a-filme/die-bucht-oscar/infos-a-links) oder kann bei uns bestellt werden.

Detaillierte Informationen zum WDSF und seiner Arbeit unter http://www.wdsf.eu

26Jan

Deutsche Reiseveranstalter organisieren Eisbärenjagd! Protestieren Sie jetzt!

 Die Großwildjagd auf gefährdete Tierarten ist ein skrupelloses Geschäft: Für 30.-40.000 € bieten deutsche Jagdreiseveranstalter den Abschuss von Eisbären in Kanada an. Der König der Arktis wird degradiert zum Schießobjekt mit Seltenheitswert. Mehr als die Hälfte der kanadischen Eisbärbestände sind bereits rückläufig. Klimawandel, Trophäenjagd und Fellhandel bedrohen das Überleben des Eisbären.

Das können Sie dagegen tun: Protestieren Sie jetzt bei den deutschen Unternehmen Westfalia-Jagdreisen, Blaser-Safaris, Dr.Lechner Profi-Jagdreisen und Versch Jagdreisen gegen die gewissenlose Eisbärjagd! Und nicht vergessen: Teilen Sie die Protestaktion im Web und leiten Sie unsere Aktion an alle Freunde und Bekannte weiter. Jede Stimme zählt!

Protestieren Sie jetzt!

 

19Jan

Das Leben für Eisbär, Elefant und Co im Zoo – ein WDR-Beitrag

Tag für Tag, Monat für Monat begeistern sie Millionen Menschen: Zootiere. Rund 32 Millionen Besucher haben die deutschen Zoos im Jahr. Doch das Leben für Eisbär, Elefant und Co., die in der Natur viel Freiraum benötigen, ist im Zoo auch mit den besten Ideen nicht zu simulieren.

Ein Beitrag von Antonia Coenen, Tanja Hübner und Dirk Bitzer, 15.08.2011

19Jan

Beschluss der Grünen Bundestagsfraktion vom 7. Juni 2011: Nutztierhaltung tiergerecht gestalten

Die LAG Mensch und Tier begrüßt den Beschluss der Grünen Bundestagsfraktion. Auch VerbraucherInnen fordern zunehmend eine artgerechte Haltung für Nutztiere. Seit 2002 ist der Tierschutz auch im Grundgesetz verankert. Doch viele der bestehenden gesetzlichen Vorgaben sind nicht ausreichend, um eine artgerechte Tierhaltung zu gewährleisten.

So drängen sich zumeist viel zu viele Tiere auf engstem Raum. Um zu verhindern, dass die Tiere sich gegenseitig verstümmeln, werden ihnen die Schnäbel oder Schwänze kupiert.

Durch die extreme Zucht auf Leistung nehmen Erkrankungen bei fast allen Tierarten zu. Besonders schlimm ist dies bei Puten, die aufgrund des übergroßen Brustmuskels am Ende der Mastzeit oft kaum noch gehen können.

Die Bundestagsfraktion hat nun ein Positionspapier beschlossen, in dem sie die aus ihrer Sicht dringend notwendigen Verbesserungen benennt:

  • Alle Tierarten benötigen mehr Platz, Tageslicht und Auslauf.
  • Die Verstümmelung der Tiere muss beendet werden. Voraussetzung dafür ist eine Verbesserung der Haltungsbedingungen.
  • Die maximale Transportdauer von Tiertransporten muss begrenzt werden.
  • In der Zucht von Hochleistungstieren muss Gesundheit mehr Bedeutung gewinnen.
  • Tötung und Betäubung dürfen nicht im Akkord und damit unter Zeitdruck erfolgen, damit keine lebenden Tiere in den    Schlachtprozess gelangen.
  • Die Rolle der Amtstierärzte als relevante Kontrollinstanz muss gestärkt werden.
  • Für Verbraucherinnen und Verbraucher muss auf tierischen Produkten erkennbar sein, in welcher Haltungsform die Tiere gehalten wurden.

Der ganze Beschluss ist abrufbar unter: http://www.gruene-bundestag.de/cms/beschluesse/dokbin/383/383072.nutztierhaltung.pdf

03Nov

Firmen, die noch immer Tierversuche durchführen

Hier werden immer noch Tierversuche gemacht.

26Sep

Tierversuche

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=g1hpI6V19rY[/youtube]

Knapp 2,8 Mio. Tiere mussten 2009 in deutschen Forschungslabors leiden (Die Zahlen sind dem aktuellen Tierschutzbericht der Bundesregierung 2011 entnommen, Daten für 2010 sind noch nicht verfügbar). Mit einem Anstieg um 3,5% gegenüber 2008 befinden wir uns damit auf einem traurigen Höchststand seit Beginn der Datenerhebung 1989. Die Dunkelziffer liegt jedoch weit höher, da weder die durch Haltung und Transport gestorbenen Tiere noch der auf Vorrat gezüchtete „Überschuss“ Eingang in die Statistik findet. Ebenso wenig werden im Rahmen der Genforschung diejenigen Tiere gezählt, die nicht die gewünschten genetischen Veränderungen aufweisen und deshalb getötet werden (schätzungsweise 90%). Auch wirbellose Tiere tauchen nicht in der Statistik auf.

Unsummen an Steuergeldern fließen in die Tierversuchsindustrie und nur ein Bruchteil dessen in die Förderung und Erforschung tierversuchsfreier Verfahren. Doch trotz des enormen Aufwands, den die Tierversuchslobby betreibt, ist bis heute kein Durchbruch bei der Bekämpfung von Krankheiten wie Diabetes, Krebs, AIDS usw. gelungen, und noch immer leiden und sterben zahlreiche Menschen an den Nebenwirkungen von – im Tierversuch als unbedenklich getesteten – Medikamenten. Denn Tierversuche sind nicht auf den Menschen übertragbar, wie viele Beispiele immer wieder belegen (Contergan, Lipobay u. v. m.).

Wir halten Tierversuche aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen für nicht zu rechtfertigen und kämpfen für deren vollständige Abschaffung: Bis dahin jedoch müssen die Auflagen für Tierversuche insbesondere in Deutschland und der EU verschärft und die Förderung tierversuchsfreier Methoden intensiviert werden. Außerdem ist es uns ein großes Anliegen, Studium und Ausbildung ohne „Tierverbrauch“ absolvieren zu können.

04Sep

Allwetterzoo in Münster kündigt Schließung des Delfinariums an

Ein großer Erfolg der Delfinschützer Jürgen Ortmüller und Andreas Morlok

Nachdem Jürgen Ortmüller vom Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) Mängel im Delfinarium des Allwetterzoos Münster aufgedeckt hat, kapituliert nun endlich die Zoo-Leitung und kündigt die Schließung der Anlage bis Ende 2012 „aus wirtschaftlichen Gründen“ an.

Auf Intervention des WDSF ist im letzten Jahr noch ein neues Hallendach wegen mangelhafter Lichtverhältnisse installiert worden. Das zu kleine Vorführbecken stand weiterhin in der Kritik der Tierschützer.

Der Oscar prämierte Film von Ric O’Barry „Die Bucht“ kochte das Thema der Delfinarien erneut hoch. „Kaufen Sie keine Eintrittskarten für Delfinarien“ so die Botschaft. WDSF und die Organisation ProWal protestierten in Münster mehrfach gegen die Delfinhaltung. Die Befragung einer Zeitung in Münster ergab, dass sich 90 % der Beteiligten gegen das Delfinarium aussprachen. Unterstützt wurde das WDSF von unseren MdB’s Bärbel Höhn und Undine Kurth, die sich seit langem schon gegen die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft aussprechen und die Schließung solcher Einrichtungen fordern. CDU und FDP ignorierten die WDSFForderungen und sperrten sich gegen die Schließung, SPD forderte lediglich bessere Haltungsbedingungen.

Die angekündigte Schließung des Münsteraner Delfinariums reicht den Delfinschützern jedoch nicht aus. Diese stellen die Frage nach dem Verbleib der Meeressäuger und haben dem Zoo ihre Unterstützung angeboten. Jürgen Ortmüller bedankte sich beim Leiter des Zoos für die Einsicht und insbesondere bei der Münsteraner Bevölkerung für die Unterstützung seiner Forderung.

„Der Allwetter-Zoo trägt nun eine besondere Verantwortung. Jahrzehntelang hat der Zoo hohe Einnahmen durch die Zurschaustellung der Delfine verbuchen können. Diese tollen Tieren einfach in ein anderes Delfinarium abzuschieben, würde dem Zoo und der Stadt Münster keine Sympathien einbringen. Eine Auswilderung scheidet aus, weil sie sich selbst nicht mehr ernähren können und das den sicheren Tod bedeuten würde.“ so Andreas Morlok von ProWal.

Für Tierquälereien darf in unserer Gesellschaft kein Platz sein, daher unterstützen wir Grüne weiterhin die Delfinschützer Jürgen Ortmüller und Andreas Morlok bei ihren weiteren Kampagnen. Für die Münsteraner Delfine wünschen wir uns so sehr, dass sie in einem Freiluftgehege ihr Gnadenbrot bekommen. Wir werden, gemeinsam mit den Delfinschützern, den Verbleib der Delfine verfolgen.

Eure
Sarah Bähner
Sprecherin der LAG
0163 8340278

04Sep

Skrupelloser Welpenhandel

Der Handel mit Welpen ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Das Angebot an jungen Hunden aus Osteuropa ist weitaus größer als die Nachfrage. Die sogenannte Hundemafia macht ein gutes Geschäft, indem Touristen oder Zwischenhändler aus Österreich, Deutschland oder den Niederlanden die jungen Hunde (z,B. auf einem ungarischen Wochenmarkt) zu extrem niedrigen Preisen kaufen und weiterverkaufen.

Auch in Deutschland, Österreich, Belgien, Schweiz und den Niederlanden floriert das miese Geschäft mit den Welpen. Ob im Laden neben Wochenmärkten oder auf einem Parkplatz aus dem Kofferraum heraus, überall wird mit der „Ware“ Hund gehandelt.

In Massenzuchtanlagen unter unvorstellbaren Bedingungen werden die Welpen von ihren zu Gebärmaschinen degradierten Müttern zur Welt gebracht. Sie werden in finsteren, schmutzigen und viel zu kleinen Käfigen gehalten, bekommen kaum etwas zu essen oder zu trinken. Wenige Wochen nach der Geburt (viel zu früh) werden die meist jetzt schon sehr kranken Tiere (ohne Impfung oder Entwurmung) in Kartons oder Taschen gepackt um hunderte Kilometer bis zum nächsten Wochenmarkt, unseriösen Hundevermittler oder anderen Verkaufsplätzen transportiert. Dort angekommen, werden die überlebenden Welpen den Interessenten präsentiert. Entzückt von den süßen Welpen und ohne zu ahnen, was die Welpen bisher durchgemacht haben, aus Naivität entscheiden sich die Interessenten viel zu schnell für den Welpenkauf. Die Welpen haben entweder gar keine oder gefälschte Papiere, sind weder geimpft, gechipt oder entwurmt.

Nach dem Kauf eines solchen Welpen, stammend aus einer „Vermehrerfabrik“ werden die Tiere oft sehr krank. Einige von ihnen sind sehr verstört und ängstlich und andere kann der Tierarzt nicht mehr retten, da durch die fehlenden Impfungen sich Hundekrankheiten wie Staupe, Parvosvirose etc. ausgebreitet haben, die letztendlich zum Tode führen.

Das Ziel muss sein, die Öffentlichkeit über diese Missstände zu informieren, sie vor dem Kauf eines solchen Hundes zu warnen und die Rechtsverstöße auf nationaler und internationaler Ebene zu ahnden, damit dem Welpenhandel entgegengewirkt wird.

Der Kauf eines Hundes sollte nicht spontan getätigt werden. Bevor man sich einen Hund zulegt, muss man sich darüber im Klaren sein, dass er mindestens 10 Jahre alt wird und ein Familienmitglied ist. Hunde kosten Geld (Futter, Zubehör, Tierarzt). Man benötigt für einen Hund Zeit und man muss mit ihm jeden Tag spazieren gehen. Wenn man sich über diese Dinge bewusst ist und fest entschlossen ist, sich ein so wundervolles Tier zu holen, dann informieren sie sich bitte beim Tierschutzverein, Tierheim in ihrer Nähe oder beim VDH (Verein deutsches Hundewesen). Dort kann man sich über seriöse Züchter informieren.

Eure
Sarah Bähner
Sprecherin der LAG NRW
0163 8340278

04Sep

Tiger-Attacke bei Tierpark Hagenbeck

Nach der Tigerattacke im Hagenbecker „Dinner Zirkus“, der jedes Jahr vor Weihnachten statt findet, fordert die Tierschutzstiftung Vier Pfoten erneut ein Wildtierverbot im Zirkus. Unfälle mit Wildtieren im Zirkus passieren immer wieder und zeigen, dass diese Tiere nicht dressiert und abgerichtet werden dürfen. Aus Tierschutzsicht ist klar, es gibt keine artgerechte Haltung für Wildtiere, weder im Zirkus, noch im Zoo.

Das Bundesministerium für Verbraucherschutz blockiert seit Jahren einen entsprechenden Beschluss vom Bundesrat, der die Haltung von Wildtieren in Zirkusbetrieben verbietet.

Länder wie Österreich, Schweden oder Bulgarien haben das Mitführen von Wildtieren im Zirkus längst gesetzlich verboten oder eingeschränkt. Städte wie Köln, Heidelberg, Kassel und München haben entsprechende Regelungen für bestimmte Wildtierarten erlassen oder prüfen diesen Schritt.

Eure
Sarah Bähner
Sprecherin der LAG NRW
0163 8340278

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