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Kaninchenhaltung

 

 

24Aug

AUS für die Verbesserung der Haltungsbedingungen von Mastkaninchen

CDU/CSU und FDP sind für Kaninchenfolter

Millionen von Kaninchen leben in unserem Lande in niedrigen Käfigbatterien mit einem Platzangebot von einem DIN-A 4-Blatt und einer Käfighöhe von ca. 40 cm. Das Aufrichten eines ausgewachsenen Kaninchens ist nicht möglich. Die traurigen Folgen sind:

Verkrümmungen der Wirbelsäule, eitrige Wunden oder Sickerblutungen an den Läufen durch scharfkantige Gitterstäbe, blutig geknabberte Münder, offene Wunden durch Beißereien. Hinzu kommt die tödliche Langeweile, die zu enorm psychischem Stress dieser sensiblen Tiere führt.

Zur Verbesserung der grausamen Haltungsbedingungen von Mastkaninchen hat unsere Bundestagsfraktion am 13.05.2009 im Agrarausschuss einen entsprechenden Antrag eingebracht. Unser Antrag wurde von CDU/CSU, SPD und FDP mit fadenscheinigen Begründungen und Vertröstungen abgelehnt.

Am 07.07.2010 brachten wir erneut unseren Antrag im Agrarausschuss zur Abstimmung. Und auch dieses Mal leisteten CDU/CSU und FDP der Tierquälerei in unserm Lande Vorschub und sprachen sich erneut gegen eine bundesweit verbindliche Mastkaninchen-Haltungsverordnung aus. Und dies, obwohl die Ministerin für Landwirtschaft und Ernährung Ilse Aigner noch im März großmundig Verbesserungen bei der Haltung von Mastkaninchen angekündigt hatte.

Während CDU/CSU und FDP der tierquälerischen Käfighaltung eine Absage erteilen,  haben REWE, ALDI Süd und LIDL bereits Konsequenzen gezogen und verzichten zukünftig auf Kaninchenfleisch in ihren Regalen. Auch die Bauern erkennen mehr und mehr die Zeichen der Zeit. Die Anzahl der abgebauten Käfigbatterien steigt. Diese werden durch Bodenhaltung mit größerem Platzangebot, Heu und Tageslicht ersetzt.

Um so  bedauerlicher ist es, dass sich die schwarz/gelbe Koalition von der Lobby der knapp 100 Kaninchenmäster in Deutschland vor den Karren spannen lässt.

Wir, Bündnis 90/Die Grünen, geben nicht auf und kämpfen weiter für die Einführung einer artgerechten Haltungsvorschrift und für die Abschaffung der qualvollen Käfighaltung in der industriellen Kaninchenmast.

Wir appellieren an alle Verbraucherinnen und Verbraucher:
Boykottieren Sie Kaninchenfleisch.

Eure Sarah Bähner
Tierschutzexpertin RBK
Bündnis 90 Die Grünen
Sprecherin LAG NRW
0163-8340278

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