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Wildtierverbot Zirkus / Dressurverbot Wildtiere

 

 

04Sep

Tiger-Attacke bei Tierpark Hagenbeck

Nach der Tigerattacke im Hagenbecker „Dinner Zirkus“, der jedes Jahr vor Weihnachten statt findet, fordert die Tierschutzstiftung Vier Pfoten erneut ein Wildtierverbot im Zirkus. Unfälle mit Wildtieren im Zirkus passieren immer wieder und zeigen, dass diese Tiere nicht dressiert und abgerichtet werden dürfen. Aus Tierschutzsicht ist klar, es gibt keine artgerechte Haltung für Wildtiere, weder im Zirkus, noch im Zoo.

Das Bundesministerium für Verbraucherschutz blockiert seit Jahren einen entsprechenden Beschluss vom Bundesrat, der die Haltung von Wildtieren in Zirkusbetrieben verbietet.

Länder wie Österreich, Schweden oder Bulgarien haben das Mitführen von Wildtieren im Zirkus längst gesetzlich verboten oder eingeschränkt. Städte wie Köln, Heidelberg, Kassel und München haben entsprechende Regelungen für bestimmte Wildtierarten erlassen oder prüfen diesen Schritt.

Eure
Sarah Bähner
Sprecherin der LAG NRW
0163 8340278

04Sep

Keine Wildtiere im Zirkus

Dieses Thema wird seit Jahren im Deutschen Bundestag und im EU-Parlament heiß diskutiert. Bereits am 17. Oktober 2003 fasste der Bundesrat mehrheitlich eine Entschließung zum Verbot der Haltung bestimmter wild lebender Tierarten im Zirkus und zur Einrichtung eines Zirkuszentralregisters. Zur endgültigen Umsetzung dieses Beschlusses haben wir am 13. Mai 2009 zum wiederholten Male den Antrag: Einführung einer Positivliste zur Haltung von Tieren im Zirkus in den deutschen Bundestag eingebracht. Mit unserem Antrag setzen wir uns dafür ein, dass das Halten oder die Verwendung von Wildtieren in mobilen Zirkusbetrieben, Tierschauen, Varietés und ähnlichem verboten wird.

Zirkusse touren durch ganz Europa. Viele von ihnen führen Wildtiere wie Elefanten, Löwen, Tiger, Bären, Giraffen mit sich. Dressurnummern faszinieren die Zuschauer, doch für die Tiere sind diese Tierschauen die reinste Quälerei. In der Wildnis springt kein Tiger oder Löwe durch einen brennenden Reifen und kein Elefant macht freiwillig einen Handstand. Solche „Kunststücke“ sind immer das Ergebnis fragwürdiger Trainingsmethoden und keinesfalls eine Abwechslung im bewegungsarmen Alltag der Tiere. Der Mensch zwingt die Tiere durch Futterentzug, Ruheentzug und durch Gewalt sich zu unterwerfen. 

Tiere die dazu missbraucht werden Menschen zu unterhalten, zeigen Verhaltensstörungen. Die Ursachen liegen auf der Hand: Keine Auslaufmöglichkeit, keine Rückzugsmöglichkeit, tödliche Langeweile. Ihr angeborenes Verhalten können Wildtiere in der Gefangenschaft nicht ausleben. Die natürlichen Instinkte der Tiere werden unterdrückt und führen zu Stereotypien, Apathie oder Aggressionen.

Unser Antrag wurde bedauerlicher Weise von der großen Koalition, bestehend aus CDU und SPD, am 13.05.2009 im deutschen Bundestag gestoppt!

Wir kämpfen weiter für ein Verbot von Wildtieren in Zirkussen und bitten alle Bürgerinnen und Bürger in Bergisch Gladbach und im Rheinisch Bergischen Kreis um Unterstützung.

Dazu füllen Sie bitte auf unserer Website die verlinkte rote Karte aus und versenden Sie diese an die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ zur Weiterleitung an das zuständige Ministerium (Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz):

http://vier-pfoten.campaignbox.de/stop-it/kampagne_de.php

Eure
Sarah Bähner
Sprecherin LAG NRW
0163 8340278

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