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Nutztierhaltung

 

 

24Nov

Unser Selbstverständnis…

Diese Woche zeigen gleich zwei Dokumentationen sehr anschaulich, warum Machenschaften der globalen Tierindustrie große Folgen und Leid für diese Tiere haben können, aber auch die Umwelt und Menschen durchaus darunter leiden.

Auf Arte lief der FilmDas System Milch von Andreas Pichler…der Stream findet sich noch bis zum 19.Februar 2018 auf der Arte-Mediathek.

"Das System Milch"

Weitere Infos zu dem Film finden sich hier!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der zweiter Film (er ist wirklich nichts für schwache Nerven) aus der Docu-Reihe 37 Grad auf ZDF berichtet von verdursteten Rindern am türkischen Grenzübergang. Von einer unsäglichen Quälerei auf alten Viehfrachtern und nach der Ankunft im Nahen Osten und Nordafrika. Niemand schert sich mehr um vorhandene Gesetze, sobald unsere Tiere die EU verlassen.

Der Stream “ Geheimsache Tiertransporte“  ist noch bis zum 21.11.2020 (noch drei Jahre!!!) auf 3Sat verfügbar.

Die Inhalte dieser beiden Filme begründen eigentlich, wie wir als Partei Bündnis 90 / Die Grünen uns verstehen; nämlich als Menschen, die diese extrem ausgearteten Missstände nicht mehr mittragen können und wollen, die unsere einmalige Erde als unsere gemeinsame Grundlage, unser aller Lebensraum ansehen. Wir, Bündnis 90 / Die Grünen und auch mehr und mehr Teile der Gesellschaft meinen es jetzt Ernst mit dem Natur-, Klima-  und Tierschutz. Als gestaltungsgebende Partei geben wir Antworten darauf, dass die Verbindung von Natur, Wirtschaft und sozialer Gerechtigkeit durchaus möglich ist; liefern Lösungsansätze für ein gleichberechtigtes, somit nachhaltiges Nebeneinander für Menschen, Natur und Tier und einem guten & genussvollem Leben.

Über diese beiden Documentationen hinweg stellte auch in dieser Woche der NDR Menschen vor, die in der Landwirtschaft arbeiten und ihre Passion darin gefunden haben. Hier findet sich ein Überblick über verschiedene Haltungen und Formen von Menschen, die eine Idee von Landwirtschaft haben und diese verwirklichen.

24Nov

Das System Milch

DAS SYSTEM MILCH
am Dienstag, 21. November 2017 um 20:15 Uhr bei ARTE

„Milch ist Big Business. Hinter dem unschuldig anmutenden Lebensmittel verbirgt sich ein milliardenschweres Industriegeflecht. Profit wird auf Kosten der Umwelt, der Tiere, der Menschen und unserer Gesundheit gemacht. Dabei ginge es auch anders. DAS SYSTEM MILCH ist eine cineastische Reise über mehrere Kontinente, die mit Vorurteilen aufräumt und Lösungen aufzeigt“.

 

Auszüge aus Rezensionen: Eindringlich!“ (3sat, Kulturzeit) „Vollgepackt mit Information, gut strukturiert, nüchtern erzählt und genau deshalb erschreckend“ (Süddeutsche Zeitung) „Verzichtet auf polemische Zuspitzungen- entwirft ein komplexes Bild mit zahlreichen Interessenskonflikten. Insbesondere überzeugt der Film auch durch seine einfallsreiche Kameraarbeit.“ (filmdienst) „Eindringlich,unbedingt anschauen!“ (SWR) „In ruhigen und dennoch aussagekräftigen Bildern gelingt es Pichler, die Komplexität des Themas darzustellen.“ (Münchner Merkur) „Die beeindruckende Doku zeigt die Machenschaften der globalen Milchindustrie und ihre Folgen für Tiere, Umwelt und Menschen.“ (utopia.de)

 

Die Website zum Film mit Kinotrailer hier:

https://www.dassystemmilch.de/

 

Bei Arte in der Mediathek finden Sie den Stream und weitere Infos zur Ausstrahlung:
https://www.arte.tv/de/videos/062939-000-A/das-system-milch/

Die DVD kann zum Beispiel über Amazon bestellt werden:

https://tinyurl.com/MILCH-DVD

 

Den O.S.T. / soundtrack zum Film von Gary Marlos gibt es ebenfalls bei Amazon oder iTunes.

Amazon: https://tinyurl.com/MILCH-OST-Amazon

iTunes: https://tinyurl.com/MILCH-OST-iTunes

 

Buch und Regie: Andreas Pichler
Kamera: Jakob Stark, Martin Rattini
Schnitt: Florian Miosge, Kai Minierski
Musik: Gary Marlowe
Ton: Pascal Capitolin, Marc Parisotto
Producer: Nick Pastucha
Redaktion: Christian von Behr (rbb/arte)
Produzenten: Christian Drewing, Valerio B. Moser

 

DAS SYSTEM MILCH ist eine Produktion der beiden EIKON-Standorte Stuttgart und Berlin sowie der Miramonte Film in Bozen, entstanden in Koproduktion mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg, in Zusammenarbeit mit ARTE. Gefördert wurde das Projekt durch das Medienboard Berlin-Brandenburg, die MFG Filmförderung Baden-Württemberg, die IDM Südtirol – Alto Adige und denFilmFernsehFonds Bayern. Seine Uraufführung hatte der Film am 02. August 2017 beim Fünf-Seen-Filmfestival und wurde dort ausgezeichnet mit dem Horizonte-Filmpreis. Von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) erhielt er das Prädikat „wertvoll“.

19Feb

Antibiotika in der Tierhaltung – Resistente Keime breiten sich aus

In einer Untersuchung, die in unserem Auftrag durchgeführt wurde, war jede 6. Schweinemettprobe mit antibiotikarresistenten ESBL-Keimen belastet. Die muss Bundesregierung entschiedener gegen den Antibiotikamissbrauch in der Tierhaltung vorgehen und Fleischerzeugnisse, die für den rohen Verzehr gedacht sind, routinemäßig auf ESBL-Keime zu untersuchen.

Zum vollständigen Text unter www.gruene-bundestag.de

 

19Feb

Nutztierhaltung: Artgerecht statt massenhaft

Die Intensivtierhaltung in Deutschland hat eine Dimension erreicht, die von der Gesellschaft nicht länger akzeptiert wird. Trotzdem hält die Bundesregierung an ihrer verfehlten Förderpolitik fest. Wir fordern den Umbau der Tierhaltung und legen dazu ein umfassendes Maßnahmenpaket vor.

Zum vollständigen Text unter www.gruene-bundestag.de

 

19Jan

Beschluss der Grünen Bundestagsfraktion vom 7. Juni 2011: Nutztierhaltung tiergerecht gestalten

Die LAG Mensch und Tier begrüßt den Beschluss der Grünen Bundestagsfraktion. Auch VerbraucherInnen fordern zunehmend eine artgerechte Haltung für Nutztiere. Seit 2002 ist der Tierschutz auch im Grundgesetz verankert. Doch viele der bestehenden gesetzlichen Vorgaben sind nicht ausreichend, um eine artgerechte Tierhaltung zu gewährleisten.

So drängen sich zumeist viel zu viele Tiere auf engstem Raum. Um zu verhindern, dass die Tiere sich gegenseitig verstümmeln, werden ihnen die Schnäbel oder Schwänze kupiert.

Durch die extreme Zucht auf Leistung nehmen Erkrankungen bei fast allen Tierarten zu. Besonders schlimm ist dies bei Puten, die aufgrund des übergroßen Brustmuskels am Ende der Mastzeit oft kaum noch gehen können.

Die Bundestagsfraktion hat nun ein Positionspapier beschlossen, in dem sie die aus ihrer Sicht dringend notwendigen Verbesserungen benennt:

  • Alle Tierarten benötigen mehr Platz, Tageslicht und Auslauf.
  • Die Verstümmelung der Tiere muss beendet werden. Voraussetzung dafür ist eine Verbesserung der Haltungsbedingungen.
  • Die maximale Transportdauer von Tiertransporten muss begrenzt werden.
  • In der Zucht von Hochleistungstieren muss Gesundheit mehr Bedeutung gewinnen.
  • Tötung und Betäubung dürfen nicht im Akkord und damit unter Zeitdruck erfolgen, damit keine lebenden Tiere in den    Schlachtprozess gelangen.
  • Die Rolle der Amtstierärzte als relevante Kontrollinstanz muss gestärkt werden.
  • Für Verbraucherinnen und Verbraucher muss auf tierischen Produkten erkennbar sein, in welcher Haltungsform die Tiere gehalten wurden.

Der ganze Beschluss ist abrufbar unter: http://www.gruene-bundestag.de/cms/beschluesse/dokbin/383/383072.nutztierhaltung.pdf

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